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Trekking - Tag 6 bis 11 |
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6. TagNun heißt es gemütlich frühstücken und danach Abschied von allen motorisierten Fahrzeugen zu nehmen. Nach einigen Minuten müssen wir bereits die ersten Hängebrücken überqueren, um auf die rechte Seite (flussaufwärts gesehen) des Langtang Khola zu gelangen. Der Weg führt durch zwei ursprüngliche Ortschaften, und es bietet sich gleich die Möglichkeit eines ersten Kontakts zu den Einheimischen. Die ersten Schneeberge lassen auch nicht lange auf sich warten, und gewähren uns einen Blick auf den Dopku (5930) und den Drosakhang (5702). Nach zwei Stunden erreichen wir Dhomen und machen eine kleine Pause, um uns zu erfrischen. Bis zum Mittagessen verläuft der Weg recht gemütlich durch Waldbestände, die uns dankbar Schatten spenden. Bamboo liegt direkt am Fluss, und so manche Füße freuen sich auf ein kühles und erfrischendes Fussbad. Nach dem Mittagessen geht es zunächst sanft, und nachdem wir die Flussseite gewechselt haben recht steil hinauf zu unserem heutigen Etappenziel Lama Hotel. Im Frühjahr säumen zahlreiche blühende Rhododendren unseren Weg.Wanderzeit knapp 6 Std. (reine Laufzeit) 7. TagHeute müssen weitere 1000 Höhenmeter von uns erklommen werden. Der Weg ist allerdings nur an wenigen Stellen steil, so dass die Anstrengung nicht allzu groß ist. Wir befinden uns die ersten Stunden in einem Zauberwald vorwiegend aus Rhododendren, die in vier Farben blühen (rot, weiß, violett und rosa) und vielen Arten von Moosen, Flechten und Blumen. Der Wald öffnet sich jedoch immer wieder und wir können weitere Riesen des Himalayas, wie den Langtang Liru (7227 m) bestaunen. Die letzten 90 min laufen wir bereits über der Baumgrenze, die hier bei etwa 3400 m liegt. Wir durchqueren einige Siedlungen und wie auf der gesamten Rute findet sich nach spätestens zwei Stunden immer die Möglichkeit, sich mit Getränken und anderen Dingen zu versorgen.Wanderzeit ca. 6 Std. 8. TagAuf unsere heutigen Etappe begegnen wir den ersten Yaks, die hier oben als Lastentiere dienen und auch für die Versorgung mit Milch und Käse sorgen. Nach Langtang befinden sich an den zahlreichen Chorten(Steindenkmale) zahlreiche Mantras, an denen wir aus Respekt vor der einheimischen buddhistischen Religion links vorbei gehen. Mit jedem Schritt kommen wir dem Ende des Tals näher und der Blick wird immer spektakulärer, bis wir an unserem Ziel einen Rundumblick auf viele 5000er, 6000er und 7000er des Himalayas haben. Es bleibt genug Zeit, die Natur zu genießen, da der Weg bis auf die letzten 15 min nur sehr flach ansteigt, und nicht sehr anstrengend ist. Luftlinie sind es von hier nur noch knapp 10 km nach Tibet und somit zur Chinesischen Grenze.Nachmittags bietet sich die Möglichkeit die Füße hochzulegen und sich auszuruhen, ein Kloster und eine Käserei zu besuchen oder einem der zahlreichen Gletschern entgegen zu laufen. Wanderzeit ca. 3 Std. 9. TagHeute hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit seinen Tag individuell zu gestallten. Mit purem Genießen und Ausruhen, kleineren Spaziergängen oder einem Pferdeausritt. Außerdem bieten sich zwei unterschiedliche Bergbesteigungen an. Zum einen auf den Kyangjin Ri (4773), dorthin dauert der Aufstief ca. 2 h oder den Tserko Ri (4984), Aufstieg 3-4 h. Recht anstrengend!Wanderzeit: Individuell von 0 - 6 Std 10. TagAus dieser Richtung betrachtet werden wieder völlig neue Blicke auf viele Wasserfälle und andere Berge frei und obwohl wir den Weg eigentlich schon kennen, wirkt er völlig anders. Bis Langtang brauchen wir knapp 2 h auf einem einfachen, größtenteils flachen Weg, mit dem Langtang Khola auf unserer linken Seite. Wieder werden einige Hängebrücken von Seitentälern überquert, und nach ca. 3,5 Std sind wir zurück im Rhododendronwald, der fast wie ein Regenwald am Amazonas aussieht. Es geht jetzt steiler hinunter, und man kann sich wundern, dass man nur wenige Tage vorher alles aufgestiegen ist.Wanderzeit ca. 6,5 Std. 11. TagDer Weg führt auch weiterhin durch schönen Rhododendronwald. Wenn man die Augen durch die Bäume schweifen lässt, ist die Chance recht groß, einige Languren in den Wipfeln turnen zu sehen. Der heutige Tag bietet die größte Möglichkeit Affen, Languren und Himalaya Rehe zu beobachten. Nachdem wir den Langtang Khola überquert haben, tauchen wir in einen Wald mit einer völlig anderen Vegetation ein. 90 min nach Bamboo teilt sich der Weg und wir sehen schon auf einem Kamm unser heutiges Etappenziel. Wir steigen eine gute halbe Stunde steil hinauf in Richtung Tul Syabru und sehen auf den Weg hinunter, den wir vor einigen Tagen hinaufgekommen sind. Die letzte Stunde führt uns durch eine herrliche Terassenlandschaft mit Mais, Weizen, anderen Getreidearten und Gemüseanbau. Das Dorf Tul Syabru bietet Gelegenheit um Photos von einer typischen nepalesischen Ansiedlung zu machen.Wanderzeit 6 Std. Weiter zum nächsten Teil der Reise |
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